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	<title>Auf den Hund gekommen</title>
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		<title>Kleiner Hund auf grosser Fährte</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 18:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wuschi, der Hund meiner Tochter, durfte zum ersten Mal mit in meine Hundeschule. Er war natürlich vorher auch schon in einer Schule, aber die zwei Hunde waren noch nie gleichzeitig auf dem Übungsplatz. Tatezi hat das gar nicht gepasst, es war doch ihr Privileg, mit mir zu den beiden Trainerinnen zu gehen. Zu Beginn jeder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wuschi, der Hund meiner Tochter, durfte zum ersten Mal mit in meine Hundeschule. Er war natürlich vorher auch schon in einer Schule, aber die zwei Hunde waren noch nie gleichzeitig auf dem Übungsplatz. Tatezi hat das gar nicht gepasst, es war doch ihr Privileg, mit mir zu den beiden Trainerinnen zu gehen. Zu Beginn jeder Lektion müssen alle Hunde gemeinsam das „Frei Ablegen“ üben. Dazu sollten sie im Abstand von fünf Metern im „Platz“ während fünf Minuten ruhig liegen bleiben während wir, die Halterinnen, fünf bis zehn Meter vor ihnen stehen. Tatezi konnte das bisher Recht gut. Diesmal aber bellte sie und ist sogar zweimal aufgestanden, hat reklamiert, wie um zu sagen: „Hey, das ist meine Schule, Wuschi hat da nichts verloren!“ Zur Strafe musste sie zurück ins Auto und die Übung danach alleine machen.</p>
<p>Da kein Schnee liegt, haben wir die Gelegenheit genutzt um wieder einmal das „Fährten lesen“ zu üben und so kam Wuschi schon in seiner ersten Stunde dazu die für Hunde äusserst spannende Übung mitzumachen. Er war eifrig bei der Sache und hat auf den 30 Schritten die Wurstscheiben gut erschnüffelt. Auch Tatezi hat ihre Sache gut gemacht, denn Wuschi war während sie arbeitete im Auto.</p>

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	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/844__420x_faehrtelen.jpg" alt="faehrtelen" title="faehrtelen" />
</a>

<p>Wie für jede Schule müssen wir auch für die Hundeschule Aufgaben machen, diesmal sollten wir zweimal das „Fährten lesen“ üben. Bisher habe ich immer Wuschi an einem Baum angebunden, während ich mit Tatezi der ausgelegten Spur gefolgt bin. Jetzt gehen meine Tochter und ich zusammen auf den Spaziergang, denn wir dürfen nicht mit dem Hund der anderen üben. War das ein Gebell von Tatezi, während Wuschi seine Fährte las! Es braucht wohl noch viel Geduld, bis meine Hündin akzeptiert hat, dass auch Wuschi Würstchen suchen darf.</p>
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		<title>Willkommen 2012!</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 15:13:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitungen Südamerikareise]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein gutes Jahr. Der eine mag sich besonders Gesundheit wünschen, die andere finanzielle Sicherheit und Dritte Glück in der Liebe oder Frieden in der Familie – das hängt wohl von den individuellen derzeitigen Problemen und der allgemeinen Lebenseinstellung ab. Gar Selbstlose äussern als Wunsch zum Jahreswechsel Frieden, keine Naturkatastrophen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein gutes Jahr. Der eine mag sich besonders Gesundheit wünschen, die andere finanzielle Sicherheit und Dritte Glück in der Liebe oder Frieden in der Familie – das hängt wohl von den individuellen derzeitigen Problemen und der allgemeinen Lebenseinstellung ab. Gar Selbstlose äussern als Wunsch zum Jahreswechsel Frieden, keine Naturkatastrophen oder weniger Umweltzerstörung. Mögen Eure Wünsche in Erfüllung gehen!  </p>
<p>Für mich wird das neue Jahr wieder eine grosse Herausforderung bringen: ich plane meine Reise durch Südamerika fortzusetzen. Ich freue mich auf neue Begegnungen mit interessanten, lieben, skurrilen oder einfach mit anderen Menschen. Auf einzigartige Landschaften, andere Kulturen oder einfach auf das Reisen. Doch zuvor werde ich auch hier mit möglichst offenen Augen durch die Tage gehen und freue mich auch hier auf neue Begegnungen.</p>
<p>
<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/1-tour-mit-ron-223.jpg" title="" class="shutterset_singlepic843" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/843__420x_1-tour-mit-ron-223.jpg" alt="Tatezi" title="Tatezi" />
</a>
<center><em>Selbstverständlich wird mich Tatezi auch auf meiner nächsten Reise begleiten.</em></center></p>
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		<title>Weihnachtszeit – Zeit der Gefühle und Erinnerungen</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 18:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.hunde-blog.net/2011/12/weihnachtszeit-%e2%80%93-zeit-der-gefuhle-und-erinnerungen.html"><img src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/842__120x_grab-001.jpg" alt="Grab meiner Eltern" title="Grab meiner Eltern" class="alignright"/></a>Eigentlich mache ich mir nichts aus Weihnachten, und doch kann ich es nicht ableugnen, dass mich in der Adventszeit eine gewisse Gefühlsduselei überkommt. Deshalb war ich heute auf dem Grab meiner Eltern und habe ihnen eine Christrose gebracht, die Blume, die meine Mutter so sehr liebte. Überhaupt muss ich in diesen Tagen oft an sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich mache ich mir nichts aus Weihnachten, und doch kann ich es nicht ableugnen, dass mich in der Adventszeit eine gewisse Gefühlsduselei überkommt. Deshalb war ich heute auf dem Grab meiner Eltern und habe ihnen eine Christrose gebracht, die Blume, die meine Mutter so sehr liebte. Überhaupt muss ich in diesen Tagen oft an sie denken. Und ich glaube, auch Tatezi hat sie diese Woche vermisst, oder zumindest sich ihrer erinnert. Es war auf einem Spaziergang, als uns eine alte Frau mit der Gehhilfe Rollator begegnete, ähnlich derer, die meiner Mutter zuletzt geholfen hat das Gleichgewicht zu halten. Tatezi hat die Frau gesehen und wollte sofort schwanzwedeln zu ihr hinrennen, wie sie es sonst bei Fremden nie tut. Ob sie sich wirklich an meine Mutter erinnert hat?</p>

<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/grab-001.jpg" title="" class="shutterset_singlepic842" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/842__420x_grab-001.jpg" alt="Grab meiner Eltern" title="Grab meiner Eltern" />
</a>

<p>Wenn ich schon den weiten Weg zum Friedhof gefahren bin, habe ich die Gelegenheit genutzt, noch eine Grosstante zu besuchen. Ich glaube, ich habe sie in den letzten 30 Jahren nur dreimal gesehen – an zwei Beerdigungen und an einer Hochzeit. Mir kam es vor, als sei die Zeit beinahe spurlos an ihr vorübergegangen. 87 Jahre alt ist Tante Alice und immer noch topfit, sowohl im Kopf als auch körperlich. Sie geht jede Woche mit einem kleinen Freundeskreis wandern, zwar seit ein paar wenigen Jahren nicht mehr vier bis fünf Stunden, wie sie mir erzählte, aber immerhin noch gute zwei Stunden. Und von ihrer geistigen Fitness zeugt ihr lebhaftes Interesse am Weltgeschehen, das sie mir während unserem Mittagessen bewies. Nicht ein einziges Wort des Klagens oder Jammerns. So muss alt werden schön sein und ich bin froh, habe ich sie besucht und mich an ihrer Gesellschaft freuen dürfen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Was wäre ein Leben ohne Freundinnen?</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 13:31:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.hunde-blog.net/2011/11/was-ware-ein-leben-ohne-freundinnen.html"><img src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/840__120x_eglisauer-brunch-004.jpg" alt="Brunch" title="Brunch" class="alignright"/></a>Freundinnen sind etwas Wunderbares. Mit ihnen kann man herrlich herumalbern, lachen, vielleicht auch mal zusammen weinen und sie trösten einem bei Kummer jeglicher Couleur. Sie halten zu uns, wenn alle anderen uns für verrückt erklären. Sie besuchen einen in den Ferien, siehe Wandern in der Bretagne, oder man trifft sich spontan zu einem Drink. Manche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freundinnen sind etwas Wunderbares. Mit ihnen kann man herrlich herumalbern, lachen, vielleicht auch mal zusammen weinen und sie trösten einem bei Kummer jeglicher Couleur. Sie halten zu uns, wenn alle anderen uns für verrückt erklären. Sie besuchen einen in den Ferien, siehe <a href="http://www.hunde-blog.net/2011/11/wandern-in-der-bretagne.html" target="wandern">Wandern in der Bretagne</a>, oder man trifft sich spontan zu einem Drink. Manche Freundschaften sind in der Kinder- und Jugendzeit entstanden und halten bis heute. Andere sind eher von kurzer Dauer, aber daher nicht minder intensiv. Und nicht alle sind sehr tief, aber trotzdem herzlich. Natürlich habe oder hatte auch ich Freundschaften, die eher oberflächlich sind und bei denen man schon zum Vornherein vermutet, dass sie nicht ewig halten werden. Das wären dann wohl Lebens-Abschnitts-Freundschaften, wie sie beispielsweise auf Reisen entstehen. Freundschaften müssen gepflegt werden, sonst verdorren sie wie eine Pflanze ohne Wasser. Eine SMS zum Geburtstag oder zu Weihnachten reicht nicht.   </p>
<p>Manchmal entstehen Freundschaften auf Umwegen, zum Beispiel über die Kinder. Als die meinigen noch zur Schule gegangen sind, hatten auch sie ihre „besten Freundinnen/Freunde“ – wir Mütter kamen uns in der Folge näher. Unsere Kinder haben sich längst aus den Augen verloren, doch wir Mütter haben immer noch einen sehr freundschaftlichen Kontakt zueinander. Und wir pflegen ihn. Drei- bis viermal im Jahr treffen wir uns zu einem Brunch, bei dem es jedes Mal sehr viel zu erzählen gibt. Mal stehen die Sorgen um die betagten Eltern oder ihr Ableben im Vordergrund, mal freuen wir uns über die Nachrichten von Verlobung und Heirat der Kinder, oder wir erzählen von unseren eigenen Plänen, unseren Gedanken an die Zukunft. Es tut gut, zu erfahren, dass wir mit unseren Sorgen nicht alleine sind. Die drei bis vier Stunden unserer Treffen verfliegen jedes Mal viel zu schnell.</p>
<p>Auch kulinarisch lassen wir es uns jedes Mal gut gehen, wie am letzten Freitag bei Th.:</p>
<p>
<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/eglisauer-brunch-004.jpg" title="" class="shutterset_singlepic840" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/840__420x_eglisauer-brunch-004.jpg" alt="Brunch" title="Brunch" />
</a>
<br />

<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/eglisauer-brunch-006.jpg" title="" class="shutterset_singlepic841" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/841__420x_eglisauer-brunch-006.jpg" alt="Brunch" title="Brunch" />
</a>
</p>
<p>Ich wünsche allen eine ruhige Adventszeit!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tatezi, der Pechvogel</title>
		<link>http://www.hunde-blog.net/2011/11/tatezi-der-pechvogel.html</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 17:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.hunde-blog.net/2011/11/tatezi-der-pechvogel.html"><img src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/839__120x_tieraerztin-063.jpg" alt="Spiel mit einem grösseren Rüden" title="Spiel mit einem grösseren Rüden" class="alignright"/></a>Wir sind schon wieder in tierärztlicher Behandlung mit Tatezi. Der Hundetrainerin fiel es zuerst auf, dass Tatezi einfach nicht richtig sitzen wollte. Und so mussten wir bereits beim 2. Besuch der Hundeschule nach der langen Abwesenheit den Platz wieder verlassen. Denn, so meinte sie, wenn Tatezi beim Üben auf dem Platz starke Schmerzen bekomme, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind schon wieder in tierärztlicher Behandlung mit Tatezi. Der Hundetrainerin fiel es zuerst auf, dass Tatezi einfach nicht richtig sitzen wollte. Und so mussten wir bereits beim 2. Besuch der Hundeschule nach der langen Abwesenheit den Platz wieder verlassen. Denn, so meinte sie, wenn Tatezi beim Üben auf dem Platz starke Schmerzen bekomme, so verbinde sie das mit der Hundeschule und werde in Zukunft kaum mehr dazu zu bewegen sein, die Übungen zu machen. Dabei hatte ich zwei Tage zuvor hier geschrieben, dass ich jetzt mit dem Training vorwärts machen und doch noch die Begleithunde-Prüfung machen wolle. Na ja, Tatezis Wohl geht über meine Pläne.</p>
<p>Die Hundetrainerin hat mir auch gleich einen Tierarzt empfohlen, der allerdings nicht gerade um die Ecke praktiziert: 1 ¼ Stunden dauert ein Weg zu ihm. Doch die Mühe lohnt sich, denn Dr. B. hat sofort erkannt, was mit Tatezi los ist. Die Schmerzen beim Sitzen, so seine Diagnose, seien die Folge eines stumpfen Traumas. Entweder hat sie mal einen Schlag erhalten oder hat bei einem Sprung aus grosser Höhe ungleich aufgesetzt, wodurch sich Knochen verschoben haben. Der Tierarzt ist überzeugt, das mit Chiropraktik wieder richten zu können. Ich frage mich, ob das bei der Rauferei in Arica geschehen ist, als sie von einem grösseren, starken Rüden arg bedrängt worden ist?</p>
<p>
<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/tieraerztin-054.jpg" title="" class="shutterset_singlepic838" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/838__420x_tieraerztin-054.jpg" alt="Spiel mit einem grösseren Rüden" title="Spiel mit einem grösseren Rüden" />
</a>
<br />

<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/tieraerztin-063.jpg" title="" class="shutterset_singlepic839" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/839__420x_tieraerztin-063.jpg" alt="Spiel mit einem grösseren Rüden" title="Spiel mit einem grösseren Rüden" />
</a>
</p>
<p>Diese Woche waren wir zum dritten Mal bei Dr. B. und er war sehr zufrieden; ich natürlich auch. Seit drei Wochen zeigt sie überhaupt keine Zeichen von Schmerzen mehr, hinkt nicht und kann auch wieder sitzen. Und sie ist wirklich eine sehr geduldige Patientin, hält schön still, wenn ihr die Akupunkturnadeln gesetzt werden, die sie bekommt, um die Muskulatur vor der Manipulation zu entspannen. Ich hätte nicht gedacht, dass das bei einem Tier so gut geht, weiss ich doch aus eigener Erfahrung, dass Akupunktur manchmal sehr weh tun kann. Vielleicht weiss sie ja, dass es ihr gut tut?</p>
<p>
<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/nov-2011-265.jpg" title="" class="shutterset_singlepic833" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/833__420x_nov-2011-265.jpg" alt="Akupunktur" title="Akupunktur" />
</a>
<br />

<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/nov-2011-277.jpg" title="" class="shutterset_singlepic835" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/835__420x_nov-2011-277.jpg" alt="Akupunktur" title="Akupunktur" />
</a>
<br />

<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/nov-2011-270.jpg" title="" class="shutterset_singlepic834" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/834__420x_nov-2011-270.jpg" alt="Akupunktur" title="Akupunktur" />
</a>
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aussies in der Bretagne</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 17:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bretagne]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.hunde-blog.net/2011/11/aussies-in-der-bretagne.html"><img src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/831__120x_josette.jpg" alt="Josette" title="Josette" class="alignright"/></a>Plötzlich waren sie da. Kamen in einem Wahnsinnstempo um die Kurve geschossen. Mir entfuhr ein Schrei, denn wie so oft hing ich auf dem Hundespaziergang meinen Gedanken nach. Und schon waren sie an mir vorbei, Tatezi nichts wie hinter ihnen her. Mir schien, der eine sei der Aussie, den ich im letzen November hier getroffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Plötzlich waren sie da. Kamen in einem Wahnsinnstempo um die Kurve geschossen. Mir entfuhr ein Schrei, denn wie so oft hing ich auf dem Hundespaziergang meinen Gedanken nach. Und schon waren sie an mir vorbei, Tatezi nichts wie hinter ihnen her. Mir schien, der eine sei der Aussie, den ich im letzen November hier getroffen hatte. Da kam auch schon der Hundehalter angerannt, seine Hunde laut rufend. Ihm ist wohl mein Schrei in die Glieder gefahren und er musste befürchten, seine Hunde hätten jemanden umgerannt. Der Wanderweg über den Klippen ist schmal, ausweichen oft kaum möglich. Josette, der blue merle Aussie, kam auch sofort zurück, ja sie war eigentlich gar nicht weit gerannt. Aber Tatezi und der andere Hund blieben verschwunden.</p>

<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/josette.jpg" title="" class="shutterset_singlepic831" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/831__420x_josette.jpg" alt="Josette" title="Josette" />
</a>

<p>All unser Rufen nutze nichts, die Hunde kamen nicht. Dabei kann ich sonst Tatezi immer abrufen und sie gehorchte, zumindest in dieser Beziehung, bis jetzt sehr gut. Nach ein paar Minuten kam der schwarze Aussie zurück, doch von Tatezi keine Spur. Mir wurde angst und bange und ich bat den Hundehalter mit seinen zwei Tieren zu warten, während ich den Weg zurück gerannt bin. Als ich auf das freie Feld hinunter kam und meine Hündin nirgends erblickte, schwante mir Böses. Ich hatte den Verdacht, dass sie nach Hause wollte. Doch dazu hätte sie, wäre sie den Weg gegangen den wir immer benutzen, der Strasse entlang laufen müssen. Und sie will doch immer noch hie und da plötzlich in ein Auto rennen! Ich habe mir schier die Seele aus dem Leib geschrieen und musste dabei mit den Tränen kämpfen. Plötzlich habe ich sie gesehen. Sie war tatsächlich auf dem Heimweg, allerdings zum Glück hinter den Häusern durch. Als sie mich endlich gehört hatte, kam sie so schnell sie konnte zu mir gerannt.</p>
<p>Am nächsten Tag wollte sie erst gar nicht auf den Klippenweg. Ich habe mich gefragt, was sie jetzt für eine Macke hätte. Sie blieb auf dem ganzen Spaziergang freiwillig hinter mir und wenn ich sie doch mal voraus schickte, entfernte sie sich nicht mehr als zwei bis drei Meter und schaute sich immer wieder um, ob ich auch wirklich noch da sei. Ihr war wohl auch nicht wohl gewesen, als sie so weit weg war, denn Aussies sind Hütehunde und wollen ihre „Herde“ immer beisammen halten. Vielleicht war das Abenteuer deshalb gar nicht schlecht und sie wird nie mehr wegrennen?</p>

<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/tatezi.jpg" title="" class="shutterset_singlepic832" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/832__420x_tatezi.jpg" alt="Tatezi" title="Tatezi" />
</a>

<p>Da habe ich in den vier Jahren, in denen ich mit Tatezi hier her fahre, bisher bloss einmal einen Aussie, Josette, gesehen. Und jetzt erst diese beiden und gestern noch einen ganz süssen, sechsmonatigen Junghund. Es ist das erste Mal, dass ich einen Aussie gesehen habe, der fast die gleiche Farbzeichnung wie Tatezi hat. Und das Schönste ist, alle drei Hunde haben ihre Ruten noch, was in Frankreich eher eine Ausnahme ist.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wandern in der Bretagne</title>
		<link>http://www.hunde-blog.net/2011/11/wandern-in-der-bretagne.html</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 20:36:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bretagne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hunde-blog.net/?p=1726</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.hunde-blog.net/2011/11/wandern-in-der-bretagne.html"><img src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/825__120x_wanderung-bretagne-004.jpg" alt="Karte" title="Karte" class="alignright"/></a>Nach einem kurzen Zwischenstopp zu Hause, um mich von den langen Flügen zu erholen, bin ich gleich wieder abgereist, in die Bretagne. Tat das gut, hier anzukommen. Auch Tatezi war ganz aus dem Häuschen, als sie das Meer gesehen hat. Sie weiss ja, dass wir hier immer sehr lange Spaziergänge den Klippen entlang machen. Am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem kurzen Zwischenstopp zu Hause, um mich von den langen Flügen zu erholen, bin ich gleich wieder abgereist, in die <a href="http://bretagne.hunde-blog.net/">Bretagne</a>. Tat das gut, hier anzukommen. Auch Tatezi war ganz aus dem Häuschen, als sie das Meer gesehen hat. Sie weiss ja, dass wir hier immer sehr lange Spaziergänge den Klippen entlang machen. Am Dienstag sind Freunde angereist, die für eine Woche bei mir sind. E. ist eine leidenschaftliche Köchin und so werde ich kulinarisch verwöhnt wie schon lange nicht mehr. F. steht ihr in nichts nach und deshalb lebe ich zur Zeit wie Gott in Frankreich.</p>
<p>Damit wir nicht kugelrund nach Hause kommen, unternehmen wir jeden Tag eine kleine Wanderung, manchmal auch einfach zwei Spaziergänge. Auch das Wetter spielt mit, mal ist es bewölkt, dann scheint wieder die Sonne. Typisch bretonisch eben und sehr angenehm zum Wandern. Kurz, wir geniessen Ferien und deshalb hier einfach ein paar Bilder von unserer gestrigen Wanderung, die uns um ein kleines Kap bei Plestin geführt hat:</p>
<p>
<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/wanderung-bretagne-004.jpg" title="" class="shutterset_singlepic825" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/825__420x_wanderung-bretagne-004.jpg" alt="wanderung-bretagne-004" title="wanderung-bretagne-004" />
</a>
<br />

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		<title>Das Auto ist gut untergebracht</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 13:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südamerikareise]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.hunde-blog.net/2011/10/das-auto-ist-gut-untergebracht.html"><img src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/822__120x_messgeraet-der-inkas.jpg" alt="Messgerät der Inkas" title="Messgerät der Inkas" class="alignright"/></a>Es war das erste Mal, dass der Taxifahrer Eric das Meer gesehen hat und entsprechend enthusiastisch war er ob der Weite, dem Geruch, den Geräuschen, der Brandung und den kleinen Muscheln, die er am Strand gefunden hat. Schon um 7 Uhr in der Frühe sind er und seine Schwester, die, vielleicht als Anstands-Wau-Wau, mitgekommen ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war das erste Mal, dass der Taxifahrer Eric das Meer gesehen hat und entsprechend enthusiastisch war er ob der Weite, dem Geruch, den Geräuschen, der Brandung und den kleinen Muscheln, die er am Strand gefunden hat. Schon um 7 Uhr in der Frühe sind er und seine Schwester, die, vielleicht als Anstands-Wau-Wau, mitgekommen ist, baden gegangen. Denn um 10.15 Uhr fuhr ihr Bus nach La Paz ab. Ich glaube, ich habe in diesen zwei Tagen mehr spanisch gesprochen als während meiner 6-monatigen Reise. War ein befriedigendes Gefühl, fast alles verstanden zu haben. Zumindest dem Sinn nach.</p>
<p>Meine Sorge, nicht genügend Zeit zu haben um einen Abstellplatz für mein Auto zu finden, war unbegründet. In nur zwei Stunden habe sich mir zwei Möglichkeiten aufgetan. Ich hätte den Jeep auf dem Hotelparkplatz stehen lassen können. Und der Garagist, der mein Auto im letzten Frühling mit besseren Stossdämpfern ausgestattet hatte, war auch bereit, das Fahrzeug aufzunehmen. Ich habe mich für den Garagisten entschieden, denn so kann ich sicher sein, dass bei meiner Rückkehr nach Südamerika im nächsten Jahr die Batterie noch funktionieren wird.</p>
<p>Jetzt hatte ich zwei geschenkte Tage. Den einen habe ich genutzt um mir auf einer geführten Tour die Geschichte Aricas anzuhören. Im Museum Arqueólogico San Miguel de Azapa hat es mich tief berührt, die Mumien von Menschen zu sehen, die vor zirka 10‘000 bis 11‘000 Jahren gelebt haben. Eine Frau, ein Mann, ein Kind und ein Ungeborenes. Es sind dies die ältesten bisher gefunden Mumien. Die Knochen waren von allem Fleisch befreit und dann mit Pflanzen umhüllt worden, so dass ihre Gestalt bis in die heutige Zeit erhalten geblieben ist. Natürlich fehlten in dem Museum auch Spuren der Inkas nicht.</p>
<p>Zum Abschluss habe ich mir noch einen faulen Tag mit einem Krimi am Strand gegönnt. Danach konnte ich beruhigt nach Hause fliegen, wissend, dass ich allen Vorschriften gehorcht und mein Auto zur rechten Zeit zurück nach Chile gebracht habe.</p>
<p>
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		<title>Wahlen in Bolivien</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 17:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südamerikareise]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.hunde-blog.net/2011/10/wahlen-in-bolivien.html"><img src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/818__120x_fahrt-mit-eric-033.jpg" class="alignright"/></a>Die höchsten Richter des Landes wurden am letzten Sonntag in Bolivien gewählt. Das bedeutete, dass, wie vor allen Wahlen, von Freitag Nacht um 24 Uhr bis Sonntag Nacht um 24 Uhr kein Alkohol verkauft werden durfte. Ja, sogar in den eigenen vier Wänden war das Trinken alkoholischer Getränke verboten. Das sei, sagte man mir, damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die höchsten Richter des Landes wurden am letzten Sonntag in Bolivien gewählt. Das bedeutete, dass, wie vor allen Wahlen, von Freitag Nacht um 24 Uhr bis Sonntag Nacht um 24 Uhr kein Alkohol verkauft werden durfte. Ja, sogar in den eigenen vier Wänden war das Trinken alkoholischer Getränke verboten. Das sei, sagte man mir, damit die Wählenden einen klaren Kopf hätten und wüssten wie die Wahlpapiere auszufüllen seien. Auch Touristen sind von diesem Gesetz betroffen und so kam ich nicht mehr in den Genuss, zum Abschied im Hotel nochmals einen Caipirinha zu trinken. Schade, denn es ist der beste, den ich je genossen habe.</p>
<p>Zum Glück habe ich auch noch erfahren, dass am Sonntag, dem eigentlichen Wahltag, das Fahren jeglicher Motorfahrzeuge verboten sei. Was jetzt? Ich wollte doch am Samstag losfahren! Da auch Restaurants und sämtliche Geschäfte geschlossen sein sollten, beschloss ich bis am Montag in Sucre zu bleiben. Denn für Hotels gilt das Verbot nicht. Der Hotelbetrieb war allerdings eingeschränkt, denn viele der Angestellten wohnen zu weit weg, um den Arbeitsplatz zu Fuss erreichen zu können. Die Rezeptsionistin, eine stark übergewichtige Frau, war fix und fertig, als sie zur Arbeit erschienen ist. Drei Kilometer zu Fuss sind bei ihrem Gewicht auch eine grosse Leistung. Aber gut hat es ihr sicher getan.</p>
<p>Wissend, wie langsam alles in Südamerika gehen kann, wurde mir allerdings ein bisschen bange beim Gedanken daran, dass mir jetzt nur noch ein Arbeitstag in Arica, Chile, bleiben würde, um einen Abstellplatz für mein Auto zu finden. Denn für die Fahrt dorthin würde ich vier Tage brauchen. Auf dem Weg zu Monika, wo mein Auto während meinem Heimaturalub stationiert gewesen ist, habe ich Eric, dem Taxifahrer, von meiner Sorge erzählt. Er meinte darauf spontan, er könne mich in zwei Tagen nach Arica fahren. Ich kenne Eric von meinem letzten Aufenthalt in Sucre, denn er ist einer der wenigen Taxifahrer, die wissen wo Monika wohnt. Wir wurden uns schnell einig. Und so konnte ich die lange Fahrt ganz entspannt auf dem Beifahrersitz geniessen und für einmal die Umgebung uneingeschränkt betrachten.</p>
<p>
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		<title>Oktoberfest in Sucre</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 06:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südamerikareise]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.hunde-blog.net/2011/10/oktoberfest-in-sucre.html"><img src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/810__120x_oktoberfest-005.jpg" alt="Oktoberfest" title="Oktoberfest" class="alignright"/></a>Es war wie beim Domino, wo ein Stein den nächsten umwirft: weil der Flug von New York nach Miami Verspätung hatte, war ich einen Tag später als vorgesehen in La Paz. Dort war das reservierte Hotel unterdessen ausgebucht, ebenso wie der Weiterflug am nächsten Tag nach Sucre. Ich hatte trotzdem Glück, habe ein sauberes Hotel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war wie beim Domino, wo ein Stein den nächsten umwirft: weil der Flug von New York nach Miami Verspätung hatte, war ich einen Tag später als vorgesehen in La Paz. Dort war das reservierte Hotel unterdessen ausgebucht, ebenso wie der Weiterflug am nächsten Tag nach Sucre. Ich hatte trotzdem Glück, habe ein sauberes Hotel gefunden, das nur einen Bruchteil des reservierten gekostet hat, und einen Platz in der Business Class ergattert. Und in Sucre war das schönste Zimmer des Hotels Kolping jetzt auch vergeben.</p>
<p>Es war wie heimkommen, als ich im Hotel Kolping angekommen bin. Alle haben mich umarmt, Eva die Managerin, die mich schier erdrückt hatte, die Kellner, die Hausmädchen und der Gärtner. Evie, bei der ich fünf Wochen lang einen Spanischkurs besucht hatte, ist auch gleich auf einen Kaffee vorbei gekommen. Dabei habe ich erfahren, dass am nächsten Abend in der Schule, die im deutschen Konsulat untergebracht ist, ein Oktoberfest stattfinden solle. Im Kulturkaffee Berlin, mit Live-Jazz. Da ich diesmal ohne Tatezi reise, habe ich mir die Gelegenheit nicht entgehend lassen, einmal abends auszugehen. Das Publikum war bunt gemischt, Bolivianer/innen, Touristen und Schüler/innen und entsprechend herrschte eine Sprachenvielfalt. Wie in Deutschland gab es Weisswurst, Sauerkraut und natürlich Bier, aber statt Schunkelmusik feurigen Jazz der Gruppe Jazz Manouche.</p>
<p>Wie im Hotel haben mich auch in der Schule viele gefragt, wo denn mein Hund sei. Als ich das Evie erzählt habe, meinte sie: &#8220;Du warst &#8216;die Frau mit dem Hund&#8217; und als solche in der ganzen Stadt bekannt.&#8221; Kunststück, in Bolivien geht sehr selten jemand mit seinem Hund spazieren. Und einen wie Tatezi sieht man hier nicht.</p>
<p>
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	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/811__420x_oktoberfest-006.jpg" alt="Oktoberfest" title="Oktoberfest" />
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</p>
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