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	<title>Auf den Hund gekommen &#187; Erziehung</title>
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		<title>Kleiner Hund auf grosser Fährte</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 18:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wuschi, der Hund meiner Tochter, durfte zum ersten Mal mit in meine Hundeschule. Er war natürlich vorher auch schon in einer Schule, aber die zwei Hunde waren noch nie gleichzeitig auf dem Übungsplatz. Tatezi hat das gar nicht gepasst, es war doch ihr Privileg, mit mir zu den beiden Trainerinnen zu gehen. Zu Beginn jeder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wuschi, der Hund meiner Tochter, durfte zum ersten Mal mit in meine Hundeschule. Er war natürlich vorher auch schon in einer Schule, aber die zwei Hunde waren noch nie gleichzeitig auf dem Übungsplatz. Tatezi hat das gar nicht gepasst, es war doch ihr Privileg, mit mir zu den beiden Trainerinnen zu gehen. Zu Beginn jeder Lektion müssen alle Hunde gemeinsam das „Frei Ablegen“ üben. Dazu sollten sie im Abstand von fünf Metern im „Platz“ während fünf Minuten ruhig liegen bleiben während wir, die Halterinnen, fünf bis zehn Meter vor ihnen stehen. Tatezi konnte das bisher Recht gut. Diesmal aber bellte sie und ist sogar zweimal aufgestanden, hat reklamiert, wie um zu sagen: „Hey, das ist meine Schule, Wuschi hat da nichts verloren!“ Zur Strafe musste sie zurück ins Auto und die Übung danach alleine machen.</p>
<p>Da kein Schnee liegt, haben wir die Gelegenheit genutzt um wieder einmal das „Fährten lesen“ zu üben und so kam Wuschi schon in seiner ersten Stunde dazu die für Hunde äusserst spannende Übung mitzumachen. Er war eifrig bei der Sache und hat auf den 30 Schritten die Wurstscheiben gut erschnüffelt. Auch Tatezi hat ihre Sache gut gemacht, denn Wuschi war während sie arbeitete im Auto.</p>

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	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/844__420x_faehrtelen.jpg" alt="faehrtelen" title="faehrtelen" />
</a>

<p>Wie für jede Schule müssen wir auch für die Hundeschule Aufgaben machen, diesmal sollten wir zweimal das „Fährten lesen“ üben. Bisher habe ich immer Wuschi an einem Baum angebunden, während ich mit Tatezi der ausgelegten Spur gefolgt bin. Jetzt gehen meine Tochter und ich zusammen auf den Spaziergang, denn wir dürfen nicht mit dem Hund der anderen üben. War das ein Gebell von Tatezi, während Wuschi seine Fährte las! Es braucht wohl noch viel Geduld, bis meine Hündin akzeptiert hat, dass auch Wuschi Würstchen suchen darf.</p>
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		<title>Zurück an den Start</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 17:44:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.hunde-blog.net/2011/09/zuruck-an-den-start.html"><img src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/806__120x_tatezi-am-start-der-faehrte.jpg" alt="Tatezi am Start der Fährte" title="Tatezi am Start der Fährte" class="alignright"/></a>Ich will es jetzt doch noch wissen. Will endlich vorwärts machen in der Hundeschule und auf die Prüfung „Begleithund“ hinarbeiten. Seit beinahe drei Jahren basteln wir an dieser Ausbildung herum, die wir immer wieder unterbrechen mussten. Mal hatte sich Tatezi verletzt und durfte deshalb drei bis vier Monate nur an der Leine gehen, was den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will es jetzt doch noch wissen. Will endlich vorwärts machen in der Hundeschule und auf die Prüfung „Begleithund“ hinarbeiten. Seit beinahe drei Jahren basteln wir an dieser Ausbildung herum, die wir immer wieder unterbrechen mussten. Mal hatte sich Tatezi verletzt und durfte deshalb drei bis vier Monate nur an der Leine gehen, was den Besuch der Hundeschule ausschloss. Mal musste sie im Mund operiert werden, was nur eine kurze Pause bedingte, aber zusammen mit unseren Aufenthalten in Frankreich sich halt doch wieder zu einer längeren Absenz auswuchs. Dann hatte ich zu starke Schmerzen um mit ihr zu trainieren und im letzten Jahr musste ich wegen den Nebenwirkungen der Gelbfieberimpfung drei Monate aussetzen. Jedes Mal mussten wir ein paar Schritte zurückgehen, bereits Gelerntes neu üben.</p>
<p>In diesem Jahr haben wir acht Monate ausgesetzt, denn ehrlich gesagt, in Südamerika hatten wir anderes zu tun als zu trainieren. Und jetzt müssen wir wieder ganz am Anfang beginnen. Es kommt mir vor wie beim Spiel „Eile mit Weile“, wir müssen zurück an den Start. Vor allem beim „Fährten lesen“ braucht das enorm viel Geduld, denn hier müssen wir wieder ganz geduldig die Grundkenntnisse in ihrem Kopf verankern. Als wir vor zwei Wochen zum ersten Mal wieder in der Hundeschule waren, hatte sich Tatezi sofort daran erinnert, was das rote Fähnchen auf dem Feld bedeutet. Sie wusste noch genau, wenn sie von dort aus meine Spur erschnüffelt, findet sie zuletzt einen Wurst-Jackpot. Nur ist sie leider im Eilzugtempo über die Fährte hinweg gesaust, hat die Nase kaum am Boden gehabt und hätte so keine Chance gehabt,  den Winkel in der Fährte zu bemerken.</p>

<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/tatezi-am-start-der-faehrte.jpg" title="" class="shutterset_singlepic806" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/806__420x_tatezi-am-start-der-faehrte.jpg" alt="Tatezi am Start der Fährte" title="Tatezi am Start der Fährte" />
</a>

<p>Eine Fährte führt zuerst 100 Schritt gerade aus und nach einem rechten Winkel nochmals 50 Schritt zum Ziel, wo der Hund vor einem Gegenstand „Platz“ machen muss. Um ihm das Lesen dieser Fährte beizubringen, legt man zuerst nach jedem Schritt ein Stück Wurst genau vor den Schuh. Mit der Zeit lässt man das eine oder andere Stück Wurst aus, verlängert langsam die Abschnitte ohne Belohnung, bis zuletzt keine Wurst mehr auf der Fährte liegt. Wir waren im letzten Jahr bei 60 Schritten ohne Wurst und hatten den rechten Winkel auch schon ganz gut beherrscht. Und jetzt müssen wir wieder ganz von vorne beginnen, nach jedem Schritt eine winzige Belohnung! Denn nur so erschnüffelt Tatezi die Fährte wirklich und arbeitet sich langsam voran. Wir üben jeden Tag, denn einmal sollten wir doch das Ziel erreichen.</p>
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		<title>Schon wieder Durchfall</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 14:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.hunde-blog.net/2010/10/schon-wieder-durchfall.html"><img src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/638__120x_reishundefutter.jpg" alt="Tatezi bekommt Reis und etwas Hundefutter" title="Tatezi bekommt Reis und etwas Hundefutter" class="alignright" /></a>Tatezi hat seit ihrer Jugendzeit alle paar Wochen mal Durchfall. Ich habe dem keine Beachtung geschenkt, mir einfach gedacht, sie habe halt einen nervösen Verdauungstrakt. Gibt es ja schliesslich auch bei Menschen, oder? Und sie ist insgesamt ein zappeliges, eher nervöses Tier. Mit einem bis zwei Tagen Reisdiät und danach langsamem Umsteigen auf ihr gewohntes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tatezi hat seit ihrer Jugendzeit alle paar Wochen mal Durchfall. Ich habe dem keine Beachtung geschenkt, mir einfach gedacht, sie habe halt einen nervösen Verdauungstrakt. Gibt es ja schliesslich auch bei Menschen, oder? Und sie ist insgesamt ein zappeliges, eher nervöses Tier. Mit einem bis zwei Tagen Reisdiät und danach langsamem Umsteigen auf ihr gewohntes Futter normalisiert sich ihre Verdauung immer. Und selbstverständlich wird sie von Zeit zu Zeit entwurmt.</p>

<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/reishundefutter.jpg" title="" class="shutterset_singlepic638" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/638__280x_reishundefutter.jpg" alt="Tatezi bekommt Reis und etwas Hundefutter" title="Tatezi bekommt Reis und etwas Hundefutter" />
</a>

<p>Was mir jetzt aber gar nicht gefällt, ist, dass sie zunehmend Kot frisst. Das hat im vorletzten Winter mit gefrorenen Pferdeäpfeln begonnen. Auf das Kommando „Aus“ hat sie die für sie offenbar leckere Eiscreme wieder ausgespuckt und ich machte mir deshalb keine Sorgen. Seit diesem Frühling jedoch frisst sie zunehmend auch anderen Kot. Und hat vermehrt Durchfall. Dazwischen frisst sie so viel Gras, dass ich manchmal das Gefühl habe, einen Wiederkäuer spazieren zu führen.</p>
<p>Eine Internetrecherche zum Thema „Kotfressen“ hat mich nicht wirklich schlau gemacht. Das komme vor allem bei Hunden vor, die in einem kleinen Zwinger gehalten würden, war da etwa oft zu lesen. Tatezi ist doch kein Zwingerhund! Und sie bekommt sicher genug Auslauf. Auch der Hinwies, dass Mangelerscheinungen zu dieser ungeliebten Angewohnheit führen, kann ich mir bei ihr nicht vorstellen. Wir kaufen ihr Futter bei der Tierärztin oder beim Physiotherapeuten. Und das ist eher ein teures Produkt, zusammengestellt nach den Regeln, die für das Barfen gelten (siehe <a href="http://www.hunde-blog.net/2010/08/mit-dem-mixer-nach-sudamerika.html" target="mixer">Mit dem Mixer nach Südamerika</a>).</p>
<p>Heute Morgen bin ich dann doch noch auf einen Hinweis gestossen, dem ich nachgehen will: Beim Barfen wird kein Getreide verwendet, da das in der natürlichen Ernährung der Wölfe nicht vorkommt. Verschiedentlich haben Hunde, die  barfgetreu ernährt werden, mit dem Kotfressen aufgehört, nachdem sie kleine Portionen Getreide dazu bekommen haben. </p>
<p>Wie habt Ihr Euren Hunden das Kotfressen abgewöhnt?</p>
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		<title>Therapiehundeausbildung ist keine Win-Win-Situation</title>
		<link>http://www.hunde-blog.net/2010/08/therapiehundeausbildung-ist-keine-win-win-situation.html</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 14:56:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitungen Südamerikareise]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.hunde-blog.net/2010/08/therapiehundeausbildung-ist-keine-win-win-situation.html"><img src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/616__120x_bung.jpg" alt="Übung" title="Übung" class="alignright" /></a>Wenn man gewillt ist viel Zeit und Geld in eine Ausbildung zu stecken und danach ehrenamtlich arbeiten will, darf man dann nicht auch selber einen kleinen Nutzen aus diesem Engagement ziehen? Als Halterin eines Therapiehundes offenbar nicht. Dass sich Tatezi als Therapiehund eignet, vor allem bei älteren Menschen, ist mir schon lange klar und eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man gewillt ist viel Zeit und Geld in eine Ausbildung zu stecken und danach ehrenamtlich arbeiten will, darf man dann nicht auch selber einen kleinen Nutzen aus diesem Engagement ziehen? Als Halterin eines Therapiehundes offenbar nicht.</p>
<p>Dass sich Tatezi als Therapiehund eignet, vor allem bei älteren Menschen, ist mir schon lange klar und eigentlich hat sie während unseren Besuchen bei meiner Mutter in der Pflegewohngruppe auch ohne Ausbildung bereits als das gearbeitet. Als meine Mutter gestorben ist, wollte ich deshalb die Ausbildung zur Therapiehündin mit ihr machen. Nun, für den Frühlingskurs waren wir leider zu spät, der hatte gerade in der Woche, als ich mich erkundigt habe, begonnen. Und der Herbstkurs sei auch schon ausgebucht, hiess es, aber da es immer wieder ein paar Abmeldungen gäbe, hätte ich durchaus eine Chance, dann mitzumachen.</p>
<p>Ich bin wohl einfach zu anständig und ehrlich.  Denn ich habe den Fehler gemacht der Frau zu sagen, dass ich wirklich froh wäre im Herbst die Ausbildung zu machen, da ich 2011 nach Südamerika reisen wolle. Dass ich auf meiner Reise von Tatezis Ausbildung profitieren könnte, dieser Gedanke ist mir beim Lesen über all die Probleme, die man mit Hunden auf diesem Kontinent hat, gekommen. Hunde sind dort nicht überall willkommen, oder besser gesagt fast nirgends. Hätte sie einen offiziellen Ausweis als Therapiehund, so meine Überlegung, sollte ich sie an den einen oder anderen Ort mitnehmen können, der uns ansonsten verschlossen bleibt. Hätte ich doch bloss nichts davon gesagt! Denn jetzt bekam ich Bescheid, dass unter diesen Umständen Tatezi erst nach unserer Reise die Ausbildung machen könne. Mit der Begründung, wir hätten im ersten Jahr danach nicht mehr genügend Zeit, die mindestens 20 Einsätze zu absolvieren, die ein Therapiehund pro Jahr leisten muss um seinen Ausweis nicht zu verlieren. </p>
<p>Wenn es wirklich sein müsste, hätten wir diese 20 Einsätze schon hingekriegt. Aber hätte man nicht auch sagen können: „OK, Sie werden in ihrem ersten Jahr nur 10 Einsätze leisten, machen Sie dafür im nächsten 30. Oder in den beiden nächsten Jahren je 25.“ Denn ich gehe doch davon aus, dass Tatezi noch lange als Therapiehündin wird arbeiten können. Das wäre eine Win-Win-Win-Situation gewesen, bei der alte Menschen nach unserer Rückkehr von Besuchen profitiert hätten, die Schule hätte eine lernbegierige Hündin ausbilden können und wäre dafür bezahlt worden und wir hätten es auf unserer Reise um einiges leichter gehabt.</p>

<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/bung.jpg" title="" class="shutterset_singlepic616" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/616__380x_bung.jpg" alt="Übung" title="Übung" />
</a>

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		<title>Herumstreunende Kinder</title>
		<link>http://www.hunde-blog.net/2010/07/herumstreunende-kinder.html</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 13:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.hunde-blog.net/2010/07/herumstreunende-kinder.html"><img src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/613__120x_tatezi-tapsig.jpg" alt="Lustiger Schnappschuss" title="Lustiger Schnappschuss" class="alignright" /></a>Der Blog dieser Woche erschien am Freitag im Mamablog des Tagesanzeigers.
Damit dieser Eintrag aber doch noch etwas Farbe bekommt, zwei Bilder...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Blog dieser Woche erschien am Freitag im Mamablog des Tagesanzeigers. </p>
<p>Hier der Link: <a href="http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/11419/cb-wie-gefahrlich-sind-kleinkinder-fur-hunde/" target="hrskndr">Herumstreunende Kinder</a></p>
<p>Damit dieser Eintrag aber doch noch etwas Farbe bekommt, zwei Bilder:</p>

<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/am-meer.jpg" title="" class="shutterset_singlepic615" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/615__420x_am-meer.jpg" alt="Am Meer" title="Am Meer" />
</a>


<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/tatezi-tapsig.jpg" title="" class="shutterset_singlepic613" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/613__420x_tatezi-tapsig.jpg" alt="Lustiger Schnappschuss" title="Lustiger Schnappschuss" />
</a>

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		<title>Wie das Herrchen, so sein Hund</title>
		<link>http://www.hunde-blog.net/2010/04/wie-das-herrchen-so-sein-hund.html</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 16:04:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.hunde-blog.net/2010/04/wie-das-herrchen-so-sein-hund.html"><img src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/539__120x_3-mai-004.jpg" alt="Tatezi entspannt auf einem Spatziergang" title="Tatezi entspannt auf einem Spatziergang" class="alignright" /></a>Neulich habe ich mit Tatezi während unserem Spaziergang gespielt, ihr den Kong geworfen, den sie mir mit viel Freude zurückgebracht hat. Aus den Augenwinkeln sah ich von weitem schon einen Mann mit seinem Hund daherkommen. Da der Hund in einigem Abstand vor seinem Herrchen hertrabte, nahm ich an, er sei auch nicht an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich habe ich mit Tatezi  während unserem Spaziergang gespielt, ihr den Kong geworfen, den sie mir mit viel Freude  zurückgebracht hat. Aus den Augenwinkeln sah ich von weitem schon einen Mann mit seinem Hund daherkommen. Da der Hund in einigem Abstand vor seinem Herrchen hertrabte, nahm ich an, er sei auch nicht an der Leine und spielte weiter mit Tatezi. Und plötzlich war es zu spät. Als ich realisiert habe, dass dieser mir unbekannte Hund angeleint war, hatte ihn auch Tatezi schon gesehen. Super, noch ein Spielgefährte, wird sie sich gedacht haben, ist auf ihn losgestürmt um ihn freudig zu begrüssen, zu beschnuppern und zum Spielen aufzufordern. Ich weiss, ich hätte sie in dieser Situation an die Leine nehmen müssen, und ich hätte dies auch getan, wenn ich vorher gesehen hätte, dass der andere Hund nicht frei war. So verlangt es der Hundehalterknigge und an den halte ich mich. Leider kam Tatezi nicht sofort auf mein Rufen zu mir, was sie sonst immer tut. Aber sie hat weder gebellt, noch geknurrt, auch nicht die Zähne gefletscht und schon gar nicht nach dem etwa gleich gossen, fremden Hund geschnappt. Sie war kaum schwanzwedelnd bei ihm angelangt, als sie auch schon der erste Hieb mit der Leine traf. Mit aller Kraft schlug der Mann immer wieder auf sie ein. Derart malträtiert hat sie nun begonnen zu bellen und ist um den Mann herum gesprungen. Aber immer noch hat meine friedliebende Hündin weder geknurrt noch sonst ein Zeichen von Aggression gezeigt. Mein Rufen hat sie jedoch vollkommen ignoriert, war wohl zu verstört um mich noch zu hören, während der fremde Hund sich zwischen die Beine seines Herrchens verzog. Schliesslich hat der Mann Tatezi am Kragen gepackt, hochgehalten und sie dabei beinahe erwürgt. Ich habe sie schnell an die Leine genommen und bin mit ihr in einen sicheren Abstand zurückgewichen.</p>
<p>Nun bekam ich noch einige verbale Schläge. Auf meine Frage, warum er sich denn so aggressiv verhalten habe, erwiderte mir der Hundehalter, sein Hund sei schon mehrmals von fremden Hunden gebissen worden. Aber doch nicht von Tatezi! Ein Wort gab das andere, bis es mir verleidet war und ich ihm zurief, er solle jetzt endlich verschwinden, damit wir in Frieden unseren Spaziergang fortsetzen könnten.</p>
<p>Von einem friedlichen Spaziergang konnte unter diesen Umständen natürlich nicht mehr die Rede sein. Ich kochte vor Wut. Und ich fragte mich, wer bei diesem Gespann eigentlich gestörter sei, ob Halter oder Hund. Es ist ja nicht normal, dass Hunde ohne Grund immer wieder von Artgenossen gebissen werden. Und andererseits, wenn ich Tatezi an der Leine habe und mir kommt ein unangeleinter Hund entgegen, verlangsame ich mein Tempo oder bleibe gar stehen, um dem fremden Hundehalter Gelegenheit zu geben, seinen Hund an die Leine zu nehmen. Ob sich dieser Mann so immer wieder etwas beweisen muss? Und dadurch sein eigener Hund nur immer noch verstörter wird? Denn sicher hat auch der den einen oder anderen Hieb der Leine abbekommen.</p>

<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/3-mai-004.jpg" title="" class="shutterset_singlepic539" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/539__380x_3-mai-004.jpg" alt="Tatezi entspannt auf einem Spaziergang" title="Tatezi entspannt auf einem Spaziergang" />
</a>

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		<title>Schlafen als Hausaufgabe</title>
		<link>http://www.hunde-blog.net/2010/04/schlafen-als-hausaufgabe.html</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 12:31:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hunde-blog.net/?p=768</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.hunde-blog.net/2010/04/schlafen-als-hausaufgabe.html"><img src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/538__120x_therapiehund-kommando-schlafen.jpg" alt="Kommando 'schlafen'" title="Kommando 'schlafen'" class="alignright" /></a>Wie haben sich Mutters Mitbewohnerinnen, und sie selber natürlich auch, in der Pflegewohngruppe immer gefreut, wenn Tatezi auf Besuch kam! Und meine verschmuste Hündin hat sich noch so gerne von allen streicheln und knuddeln lassen. Besonders Frau V. hat Tatezi ins Herz geschlossen und die Liebe war wohl gegenseitig. Vor ein paar Wochen ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie haben sich Mutters Mitbewohnerinnen, und sie selber natürlich auch,  in der Pflegewohngruppe immer gefreut, wenn Tatezi auf Besuch kam! Und meine verschmuste Hündin hat sich noch so gerne von allen streicheln und knuddeln lassen. Besonders Frau V. hat Tatezi ins Herz geschlossen und die Liebe war wohl gegenseitig. Vor ein paar Wochen ist Frau V. unerwartet gestorben. Tatezi hat das gespürt, oder vielleicht hat sie auch einfach die traurige Stimmung der Menschen widergespiegelt. Bei unserer Ankunft war nichts von freudigem Schwanzwedeln zu sehen. Im Gegenteil, Tatezi hat traurig umhergeschaut, ist dann zum Tisch gegangen und hat sich neben dem Stuhl, auf dem Frau V. immer gesessen ist, hingelegt. Das hatte sie zuvor noch nie getan.</p>
<p>Jetzt, wo auch meine Mutter gestorben ist, kann ich mit Tatezi nicht mehr einfach so, ohne Ausbildung, als Therapiehund arbeiten. Im Grunde genommen haben wir das elf Monate lang getan. Wie viele Lächeln haben wir auf Gesichter gezaubert, wie viele gute Erinnerungen wach gerufen. Das ist doch Therapie, besser als jede Psychopharmaka. Darum will ich jetzt mit ihr die Ausbildung zum Therapiehund machen. Leider haben die so genannten Sommerkurse bereits Anfang März begonnen, just als ich mich erkundigt hatte. So besuchen wir jetzt erst einmal einen Vorbereitungskurs. In der Hoffnung, dann die Aufnahmeprüfung für die Ausbildung auch zu bestehen.</p>
<p>Ein Therapiehund muss bedeutend mehr können, als sich einfach gerne streicheln lassen. Er darf keine Angst haben vor Rollstühlen, Gehhilfen und anderen technischen Hilfsmitteln. Plötzliche Schreie von Patienten dürfen ihn ebenso wenig einschüchtern wie ungewohnte Kleidung. Und wenn ihn ein Patient mal nicht so geschickt anfasst, darf er natürlich deswegen weder knurren noch sonst irgendwie Ärger zeigen. Einiges davon ist sich Tatezi bereits gewöhnt, anderes ist für sie ganz neu. Zum Beispiel, dass sie sich auf Befehl auf die Seite legt und sich streicheln lässt. Darum haben wir seit letzter Woche ein neues Kommando, das wir fleissig üben: „schlafen“.</p>

<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/therapiehund-kommando-schlafen.jpg" title="" class="shutterset_singlepic538" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/538__380x_therapiehund-kommando-schlafen.jpg" alt="Kommando 'schlafen' (hinlegen)" title="Kommando 'schlafen' (hinlegen)" />
</a>

<p>Schlafen auf Befehl ist gar nicht so einfach</p>
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		<title>Bin ich eine Tierquälerin?</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 12:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.hunde-blog.net/2010/02/bin-ich-eine-tierqualerin.html"><img src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/530__120x_verstecken-002.jpg" alt="Tatezi sucht das Spielzeug" title="Tatezi sucht das Spielzeug" class="alignright" /></a>Die letzen drei Wochen waren happig. Für Tatezi, aber auch für mich. Die Hormone haben mein Hundemädchen so durcheinander geschüttelt, dass sie nicht mehr wusste wo oben und unten ist. Zu Beginn ihrer Läufigkeit hat sie von morgens bis abends gejammert, leise gewinselt oder vor der Türe lautstark kundgetan, dass sie raus wollte. Sie hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzen drei Wochen waren happig. Für Tatezi, aber auch für mich. Die Hormone haben mein Hundemädchen so durcheinander geschüttelt, dass sie nicht mehr wusste wo oben und unten ist. Zu Beginn ihrer Läufigkeit hat sie von morgens bis abends gejammert, leise gewinselt oder vor der Türe lautstark kundgetan, dass sie raus wollte. Sie hat mir zwar Leid getan, aber irgendwie haben wir das durchgestanden. Richtig mühsam wurde es in der zweiten Woche.  Auf der Hälfte des Spaziergangs hat sie an der Leine gezerrt, in diese gebissen oder mich besprungen. Auch da konnte ich sie erst noch verstehen. Zum einen war da natürlich der Trieb, die Natur, die ihr Recht zur Fortpflanzung forderte. Und ausserdem lag nochmals frischer Schnee – und sie musste an der langen Leine gehen, durfte nicht Schneeballen hinterher jagen. Aber musste sie sich deshalb immer auf einen Machtkampf mit mir einlassen?</p>
<p>Zu Beginn der Dritten Woche hat sie mich einmal zu oft bespringen wollen. Wir kamen eben von einem langen Spaziergang nach Hause, ich war genervt von ihrer Zickerei und bevor ich mich aus den diversen Schichten Winterkleidung geschält hatte, hat sie es dreimal versucht. Ich habe mir einen kalten Tee eingeschenkt und wollte damit ins Büro, als ich schon wieder von hinten angesprungen wurde. Da habe ich mich blitzschnell umgedreht, „Nein!“ geschrieen und ihr die Tasse Tee angeschüttet! Tatezi sprang rückwärts und schaute mich dermassen verdattert und traurig an, dass mir sogleich windelweich ums Herz wurde und mein schlechtes Gewissen das Ausmass eines Achttausenders annahm. </p>
<p>Seither hat sie mich nicht ein einziges Mal mehr besprungen. Hat zwar noch zweimal dazu Anlauf genommen, aber den Versuch jeweilen sofort abgebrochen. Zur Belohnung, und um sie ein bisschen abzulenken, spielen wir jeden Tag im Haus verstecken. Doch mich quält die Frage: Bin ich eine Tierquälerin, weil ich sie mit einer Tasse kalten Tees begossen habe? Oder ist es ihr gegenüber nicht fair, sie diesem Hormonstress auszusetzen nur weil ich das Gefühl habe, ich wolle ihr ihre Ganzheitlichkeit, ihre Weiblichkeit erhalten?</p>
<p>
<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/verstecken-002.jpg" title="" class="shutterset_singlepic530" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/530__380x_verstecken-002.jpg" alt="Spielzeug ist im Teppich versteckt" title="Spielzeug ist im Teppich versteckt" />
</a>
<br />
Der eingerollte Teppich ist ein prima Versteck, aber Tatezi hat das auch schnell kapiert.</p>
<p>Wie geht Ihr damit um, wenn Eure läufigen Hündinnen hormongesteuert aus dem Ruder laufen?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>¡Hola! ¿Que tal?</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 16:49:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitungen Südamerikareise]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.hunde-blog.net/2010/01/%c2%a1hola-%c2%bfque-tal.html"><img src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/516__120x_ueben-025.jpg" alt="Tatezi in der Transportbox" title="Tatezi in der Transportbox" class="alignright" /></a>Im August habe ich von meinem grossen Wunsch, einer Reise durch Südamerika, geschrieben (Ich habe einen Traum). So eine grosse Reise, sie soll mindestens sechs Monate dauern, muss natürlich gründlich vorbereitet werden. Da der voraussichtliche Start im Januar 2011 sein wird, bleibt mir zum Glück noch ausführlich Zeit dazu. Vor zwei Monaten habe ich den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im August habe ich von meinem grossen Wunsch, einer Reise durch Südamerika, geschrieben (<a href="http://www.hunde-blog.net/2009/08/ich-habe-einen-traum.html" target="traum">Ich habe einen Traum</a>). So eine grosse Reise, sie soll mindestens sechs Monate dauern, muss natürlich gründlich vorbereitet werden. Da der voraussichtliche Start im Januar 2011 sein wird, bleibt mir zum Glück noch ausführlich Zeit dazu. Vor zwei Monaten habe ich den ersten Schritt getan: ich habe mit einem Spanischkurs begonnen. Denn bis es soweit ist, will ich schon ein bisschen mehr als die Begrüssungsformel &#8220;¡Hola! ¿Que tal?&#8221; können. Tatezi ist auch glücklich darüber. Denn jeden Donnerstagabend, während ich mich durch spanisches Vokabular kämpfe, darf sie zu meiner Mitbewohnerin und bekommt von der einen grossen Kauknochen und ganz viele Streicheleinheiten.</p>
<p>Natürlich muss auch Tatezi weiter üben, aber das gefällt ihr weniger. Als sie noch ein Welpe war, habe ich ihr eine grosse Transportkiste gekauft, in die sie sich damals gerne zurückgezogen hat. Aber irgendwann, ich nehme an, es hat mir ihrer Selbständigkeit und ihrem Selbstbewusstsein zu tun, brauchte sie den Schutz dieser Box nicht mehr, ging einfach nicht mehr hinein. Das unansehnliche Ding wanderte in den Keller. Im letzten August habe ich es wieder geholt, vorläufig aber nur den unteren Teil davon aufgestellt:</p>

<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/transportbox.jpg" title="" class="shutterset_singlepic484" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/484__360x_transportbox.jpg" alt="Transportbox (unterer Teil)" title="Transportbox (unterer Teil)" />
</a>

<p>Nach zwei Monaten kam das Dach darauf und seit zwei Wochen ist die eine Hälfte der Türe montiert. Tatezi gefällt das gar nicht. Während ich esse, muss sie immer auf ihr Plätzchen, jetzt also in die Box. Sie tut es, aber äussert widerstrebend. Um ihr die Box ein bisschen begehrenswerter  zu machen, bekommt sie nur noch dort absolute Leckerbissen, wie die von ihr heiss geliebten, getrockneten Fische. Kaum ist der Fisch verschlungen, sagt ihr Blick allerdings mehr als deutlich, was sie von dieser Box hält.</p>

<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/ueben-025.jpg" title="" class="shutterset_singlepic516" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/516__360x_ueben-025.jpg" alt="Transportbox" title="Transportbox" />
</a>

<p>Deutlich besser gefallen ihr da die anderen Übungen: sie geht sehr gerne in die Hundeschule, sowohl ins Training für die Prüfung „Begleithund“ als auch in den vor kurzem begonnen Kurs „Familienhund“. Und wir nutzen jeden Spaziergang um mindestens etwas zu trainieren. Die geplante Reise ist ein guter Ansporn, denn bis dahin müssen wir beide sicher sein, uns absolut aufeinander verlassen zu können.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mein schlaues Schlitzohr</title>
		<link>http://www.hunde-blog.net/2009/11/mein-schlaues-schlitzohr.html</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 14:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.hunde-blog.net/2009/11/mein-schlaues-schlitzohr.html"><img src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/503__120x_fahrtenlesen-084.jpg" alt="Tatezi ist am Fährtenlesen" title="Tatezi ist am Fährtenlesen" class="alignright" /></a>Wir sind zurzeit heftig am Üben, weil ich im nächsten Frühling endlich die Begleithunde-Prüfung absolvieren möchte. Dazu muss Tatezi unter anderem einer Spur, einer Fährte, über zirka 150 m folgen können, die nach 100 m einen rechten Winkel macht. Für alle Nicht-Hundesportler hier kurz wie man das Fährtenlesen dem Hund beibringt, er muss ja erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind zurzeit heftig am Üben, weil ich im nächsten Frühling endlich die Begleithunde-Prüfung absolvieren möchte. Dazu muss Tatezi unter anderem einer Spur, einer Fährte, über zirka 150 m folgen können, die nach 100 m einen rechten Winkel macht. Für alle Nicht-Hundesportler hier kurz wie man das Fährtenlesen dem Hund beibringt, er muss ja erst kapieren, was der Mensch von ihm erwartet. Ohne Hund geht man eine kurze Fährte von etwa 30 Schritten und legt dabei bei jedem Schritt ein kleines Stückchen Wurst unmittelbar vor den Schuh. Beim Start hat es ein rotes Fähnchen und am Ziel gibt es den Jackpot, viele Leckerlis und natürlich auch entsprechend Lob. Mit der Zeit lässt man dann das eine oder andere Stückchen Wurst weg, baut langsam die Abstände ohne Wurst aus und verlängert die Fährte. Da Tatezi sehr verfressen ist, hat sie schnell kapiert, dass am Ende der Spur viel Gutes auf sie wartet. Heute Morgen hat sie 40 Schritte ohne Wurst geschafft!</p>

<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/fahrtenlesen-084.jpg" title="" class="shutterset_singlepic503" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/503__320x_fahrtenlesen-084.jpg" alt="Tatezi ist am Fährtenlesen" title="Tatezi ist am Fährtenlesen" />
</a>

<p>Was aber riecht der Hund, wenn keine Wurst auf dem Boden liegt? Beim Gehen über Gras werden die einzelnen Grashalme leicht geknickt, verletzt, und an diesen Bruchstellen sondert das Gras nach ein paar Minuten einen Geruch ab, den der Hund mit seiner guten Nase riechen kann. Also lege ich immer die Fährte aus und gehe anschliessend mit Tatezi noch ein Stück weiter spazieren. So auch diesen Mittwoch. Unterwegs sind uns Bekannte begegnet, Tatezi hat mit Noel, dem Berner Sennenhund, gespielt und wir Frauen haben uns unterhalten. Zwischendurch habe ich sie immer wieder abgerufen und sie ist prompt im gestreckten Galopp zu mir zurückgekommen.</p>

<a href="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/blogbilder/tatezi-im-schnee-083.jpg" title="" class="shutterset_singlepic504" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.hunde-blog.net/wp-content/gallery/cache/504__320x_tatezi-im-schnee-083.jpg" alt="Noel und Tatezi im letzten Winter" title="Noel und Tatezi im letzten Winter" />
</a>

<p>Nur haben wir dann ein bisschen zu intensiv geschwatzt, denn plötzlich waren wir vor der letzten Kurve, hinter der ich die Fährte ausgelegt hatte. Tatezi hat es im selben Moment wie ich realisiert. Ich wollte sie abrufen, doch sie ist abgehauen. Ist quer durchs Feld gerannt und schnurstracks zum Start, zum roten Fähnchen, das am anderen Ende des Feldes war. Ihre Nase tief am Boden hat sie die Fährte aufgenommen und ist ihr über 100 Schritt alleine gefolgt! Ich bin natürlich auch losgerannt, direkt zum Ort des vermuteten Ziels, wo wir dann gleichzeitig angekommen sind. Sollte ich sie nun loben, weil sie die Fährte so gut gelesen hat oder schelten, weil sie abgehauen ist? Ich habe mich neutral verhalten, aber es hat mich trotzdem gefreut, dass sie so ein schlaues Schlitzohr ist und den Start selber gefunden hat.</p>
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