Von Cusco nach Huacachina

23. Dezember 2012 von Christine

Unser Wunsch nach Wärme ging schon bald nach dem wir Cusco, wohin wir nach unserem Dschungelabenteuer zurückgekehrt waren, verlassen hatten in Erfüllung. Doch zuerst hiess es unzählige Kurven fahren, über viele Pässe hinter Lastwagen herschleichen und dabei eine Landschaft zu sehen, wie sie kaum abwechslungsreicher sein könnte: wir durchquerten üppig grüne, fast tropische Täler und karge, felsige Höhen.





Wie immer lassen wir die Hunde zwischendurch wenn möglich frei laufen und spielen mit ihnen. Tatezi gefällt es sichtlich in der kühlen Höhe

Und wieder änderte sich die Landschaft, durch die wir fuhren: es wurde immer sandiger und es bestand deshalb kein Zweifel, dass wir uns dem Wüstenort Nazca näherten. Dort konnten wir nicht widerstehen uns die Nazca-Linien aus einem kleinen Flugzeug anzusehen. Diese Zeichen im Wüstensand, erstmals entdeckt 1926 aber erst durch die Deutsche Maria Reiche studiert und in mühsamer Arbeit während Jahrzehnten freigeschaufelt, sind bis heute geheimnisumwittert. Vermutlich entstanden sie in der Zeit von 300 bis 700. Sie stellen verschieden geometrische Figuren dar, aber auch Tiere, wie ein Lama, einen Hund, eine Spinne, oder einen Kondor sowie einen Menschen. Da sie sehr gross sind, eine Eidechse etwa misst 188 m, vermuten einige Wissenschaftler, dass die Menschen der Nazca-Kultur bereits über Heissluftballons verfügten. Für Erich von Däniken hingegen sind sie Zeichen Ausserirdischer.


Unsere Reise ist voller Kontraste, und das nicht nur was die Landschaft anbelangt. Nach dem kargen Leben im Dschungel hatten wir nichts gegen ein bisschen Luxus einzuwenden und waren deshalb sehr positiv überrascht, dass wir in guten Hotels untergekommen sind. In Huacachina allerdings nur dank dem Goodwill des Hotelpersonals. In dieser kleinen Oase hatten wir ausnahmsweise schon im Voraus durch unseren Guide in Nazca ein Zimmer reserviert. Er hätte zehn Hotels angerufen und nur eines davon sei bereit, uns alle vier aufzunehmen, und zwar das Beste am Ort, hat er uns gesagt. Nur, als wir dort angekommen sind, wusste niemand etwas davon. Nach längerem Diskutieren bekamen wir trotzdem ein Zimmer. Der Hotelmanager entschuldigte sich, dass es allerdings ein Zimmer ausserhalb des Hotels sei, doch wir waren begeistert, denn es war das einzige Zimmer mit Aussicht auf die Oase!

Rund um die Oase sind die höchsten Dünen Südamerikas und laden zum „Snowboarden“ auf Sand oder zum 8er-Bahnfahren mit einem Buggy ein. Wir mussten das natürlich auch ausprobieren, wenn wir, als Anfänger, zum Sandboarden auch auf dem Bauch liegend die Dünen runter gesaust sind. Es hat meinem Ego schon ein bisschen geschmeichelt, dass ich mit getraut habe, während eine junge Frau Angst hatte und es, mich anblickend, erst bei der zweiten Düne gewagt hat. Es hat Spass gemacht!





2 Kommentare zu „Von Cusco nach Huacachina“

  1. Isabella sagt:

    Hallo Christine,

    vielen Dank für die vielen Bilder 😉 Ihr seht gut erholt aus und man sieht Euch an, dass Ihr Spaß habt. Ich finde natürlich auch die Hundebilder besonders schön – spielen im Sand hat augenscheinlich allen gut getan!

    Die Landschaftsbilder sind beeindruckend schön – da bekomme sogar ich fast Fernweh!
    Ich wünsche Euch allen (auch fern der Heimat) ein schönes Weihnachtsfest!

    Ganz liebe Grüße,
    Isabella

  2. Christine sagt:

    Liebe Isabelle, wir hatten wunderschöne, wenn auch ganz ungewohnte Weihnachten. Ich hoffe auch bei Dir war alles zu Deiner Zufriedenheit. Und jetzt wünsche ich dir von Herzen alles Gute für nächstes Jahr. Bin gespannt, wie die Feier hier ablaufen wird. Liebe Gruess
    Christine


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