Cusco – eine lebensfrohe Stadt

16. Oktober 2012 von Christine

Mir scheint fast, in Cusco gäbe es jeden Tag etwas zu feiern. Mal ist es ein grosser Umzug mit vielen Gruppen Tanzender, Fahnenaufzug und offiziellen Rednern, mal ist es nur ein kleines Grüppchen. Aber Musik ist immer dabei. Und immer sind alle farbenfroh gekleidet, selbst die Kleinsten.



Wir, ja, meine Tochter Gabi ist letzte Woche angekommen, haben uns vorgestern daran gemacht, Cusco ein bisschen näher kennen zu lernen und haben daher eine Citytour mitgemacht. Zuvor mussten wir allerdings sehr ausführlich mit den Hunden spazieren gehen, denn die durften natürlich nicht mit. Wir sind mit einem Taxi auf den Hügel mit der Statue Christo Blanco gefahren, dort, wo es grosse Weiden hat und wir Tatezi endlich wieder einmal frei herumrennen lassen konnten. Wie hat sie es genossen! Auf dem Rückweg zum Hotel haben wir ein hübsches Restaurant entdeckt, konnten nicht widerstehen und haben uns voll gefressen, was sich später gerächt hat. Die Zeit wurde knapp, und als wir schliesslich im Hotel angekommen sind, wären wir am liebsten mit den Hunden im Zimmer geblieben und hätten einen Verdauungsschlaf gemacht.

Wir waren dermassen müde, dass wir vom ersten Stopp unserer Tour fast nichts mitbekommen haben. Na ja, ehrlich gesagt ist es auch nicht unbedingt mein Ding, in Mitten eine Schar Touristen durch eine Kirche gehetzt zu werden, auch wenn deren Geschichte, oder besser gesagt die Geschichte des Inkatempels, der ursprünglich an dieser Stelle stand, interessant ist.

Bei den weiteren Stopps, die ausserhalb der Stadt lagen, wurden wir langsam wieder wach und haben so unsere erste Begegnung mit den Überresten der Inkakultur genossen. Es war fast wie ein „Amuse-bouche“ für Machu Picchu.

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