Was wäre ein Leben ohne Freundinnen?

27. November 2011 von Christine

Freundinnen sind etwas Wunderbares. Mit ihnen kann man herrlich herumalbern, lachen, vielleicht auch mal zusammen weinen und sie trösten einem bei Kummer jeglicher Couleur. Sie halten zu uns, wenn alle anderen uns für verrückt erklären. Sie besuchen einen in den Ferien, siehe Wandern in der Bretagne, oder man trifft sich spontan zu einem Drink. Manche Freundschaften sind in der Kinder- und Jugendzeit entstanden und halten bis heute. Andere sind eher von kurzer Dauer, aber daher nicht minder intensiv. Und nicht alle sind sehr tief, aber trotzdem herzlich. Natürlich habe oder hatte auch ich Freundschaften, die eher oberflächlich sind und bei denen man schon zum Vornherein vermutet, dass sie nicht ewig halten werden. Das wären dann wohl Lebens-Abschnitts-Freundschaften, wie sie beispielsweise auf Reisen entstehen. Freundschaften müssen gepflegt werden, sonst verdorren sie wie eine Pflanze ohne Wasser. Eine SMS zum Geburtstag oder zu Weihnachten reicht nicht.

Manchmal entstehen Freundschaften auf Umwegen, zum Beispiel über die Kinder. Als die meinigen noch zur Schule gegangen sind, hatten auch sie ihre „besten Freundinnen/Freunde“ – wir Mütter kamen uns in der Folge näher. Unsere Kinder haben sich längst aus den Augen verloren, doch wir Mütter haben immer noch einen sehr freundschaftlichen Kontakt zueinander. Und wir pflegen ihn. Drei- bis viermal im Jahr treffen wir uns zu einem Brunch, bei dem es jedes Mal sehr viel zu erzählen gibt. Mal stehen die Sorgen um die betagten Eltern oder ihr Ableben im Vordergrund, mal freuen wir uns über die Nachrichten von Verlobung und Heirat der Kinder, oder wir erzählen von unseren eigenen Plänen, unseren Gedanken an die Zukunft. Es tut gut, zu erfahren, dass wir mit unseren Sorgen nicht alleine sind. Die drei bis vier Stunden unserer Treffen verfliegen jedes Mal viel zu schnell.

Auch kulinarisch lassen wir es uns jedes Mal gut gehen, wie am letzten Freitag bei Th.:


Ich wünsche allen eine ruhige Adventszeit!

4 Kommentare zu „Was wäre ein Leben ohne Freundinnen?“

  1. Erika sagt:

    Hoi Christine
    Super geschrieben,ja es war schön wieder einmal zu tratschen.Liebs Grüessli Erika

  2. Christine sagt:

    Ja, liebe Erika, das war ein guter Freitag! Christine

  3. gzi sagt:

    Ja, so ist das – auch ich habe noch einige Freundinnen aus Schul- oder Studienzeiten, aber so eine Clique von mehreren ist da nicht dabei. das sind dann höchstens Freundinnen, die sich nun durch mich schon länger kennen und wir sehen uns in dieser Runde einmal im jahr zu meinem Geburtstag 😉 Ansonsten liebe ich es aber auch, mit meinen besten Freundinnen allein zu sein, zumal diese weiter weg wohnen und wir meist über Mail- bzw. Telefon Kontakt halten und wir uns nur 1-2 mal (außer zu den Geburtstagen) sehen… Freundschaft ist etwas sehr Schönes – und ich freue mich vor allem, dass ich acuh virtuell liebe Menschen getroffen habe, die teilweise auch schon Einzug ins eale Leben gehalten haben (durch Besuche oder Telefonanrufe). Schön, solch eine Erweiterungsmöglichkeit ;-)! ♥liche Grüße!!!

  4. Christine sagt:

    @ Gesa: bei unserem Brunch sind wir jedesmal vier Frauen, also auch nicht sooo eine grosse Clique. Dafür mache ich an Geburtstagen eher selten etwas. Den letzten Runden habe ich mit einer Freundin einfach bei einem feinen Essen gefeiert. Liebe Gruess christine


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