Herumstreunende Kinder

24. Juli 2010 von Christine

Der Blog dieser Woche erschien am Freitag im Mamablog des Tagesanzeigers.

Hier der Link: Herumstreunende Kinder

Damit dieser Eintrag aber doch noch etwas Farbe bekommt, zwei Bilder:

5 Kommentare zu „Herumstreunende Kinder“

  1. oma sagt:

    die „streitpunkte“ zwischen leuten mit kindern und hundehalter kenne ich aus eigener erfahrung. ich frage mich schon lange, weshalb kann man nicht die kinder schon im kindergartenalter oder der krabbelgruppe genau so an den umgang mit tieren heranführen, wie man das mit dem verkehr macht. Kinder deren eltern keinen umgang mit tieren (jeder art) oder gar angst vor ihnen haben, geben ihren kindern ein schlechtes beispiel. Ich wohne in einem haus wo sich ein kindergarten befindet. mein vierbeiniges tageskind (golden retriver) liebte kinder über alles. ich habe kinder erlebt die zitternd und schreiend starr stehen geblieben sind wenn sie mich und „meinen“ hund gesehen haben. dies obwohl der hund an der leine war und einfach neben mir her lief.
    mit der zeit habe ich dann versucht mit den kindern zu sprechen,wenn sie dann näher kamen habe ich ihnen den hund mit worten näher gebracht, sie animiert sich zu nähern, ihn mal kurz anzufassen und ihnen ernsthaft erklärt wie man auf einen fremden hund zugehen soll und wie man sich als mensch/kind auch vor tieren respekt haben soll. einige der kinder sind mit der zeit mit „meinem“ hund gut freund geworden, haben aber nie den respekt davor verloren. diese chance sollte jedes kind bekommen und würde vielleicht zwischenfälle zwischen kindern und hunden vermeiden helfen.
    der gute umgang mit tieren jeder art könnte vielen kindern etwas gutes tun, sie respekt und verantwortung lernen. etwas, was auch vielen erwachsenen gut tun würde und den umgang mit mitmenschen verschönern und erleichtern könnte..

  2. GZi sagt:

    Liebe Christine, ein toller Artikel, der mir ausgesprochen gut gefällt. Ich habe mir aber auch alle Kommentare durchgelesen und war teilweise gesagt gelinde gesagt entsetzt… über den Jürgen bspw oder auch über Einfall das Foto so fehlzuinterpretieren, da hört doch eigentlich jeder Provokation auf… Da fehlen mir wirklich teilweise die Worte…

  3. Christine sagt:

    @Oma: ja, das wäre eigentlich auch mein Wunsch/Ziel, dass Kinder einen respektvollen Umgang mit mit der gesamten Natur lernen! In vielen Kindergärten geschieht dies mittlerweilen, dass die Kinder lernen wie mit Hunden umzugehen ist. Ich hoffe, das bringt sie auch dazu andere Tiere mit Anstand zu behandeln.

  4. Christine sagt:

    @GZi: liebe Gesa, weisst Du, ich war darauf gefasst. Und ich finde es schön, hat es doch auch viele Kommentare darunter, aus denen Verständnis für mein Anliegen spricht. Mir geht es wirklich darum, dass Kinder lernen einem Tier mit Anstand und Respekt zu begegnen und dass sie, solange sie dies nicht können, eben von Ihren Eltern überwacht werden. Zur Sicherheit von Kind und Tier. Und zur Fehlinterpretation des Fotos: da musste ich einfach nur lachen. Schönes Wochenende. Christine

  5. GZi sagt:

    Ja, es gab viele gute Kommentare, die das Thema so aufgegriffen haben, wie Du es verstanden haben wolltest… „nur“: für die hättest Du es auch nicht schreiben müssen, weil die es ohnehin wissen… wie schön, dass Du so humorvoll (nachsichtig) bist… mir geht da manchesmal die Hutschnur hoch.Nicht nur wenn Kinder einfach auf meinen ungestümen Anton zurennen, sondern auch bei andren Hunden ohne Leine (das Thema hatte ich ja mal) und ich habe ihn mit seinen macken ja nun mal nicht so 100% perfekt im Griff, wie Du Tatezi. Und: soll ich ihn einschläfernlassen??? (Du weißt, wie ich es meine!). Mich nervt das einfach nur und ich habe wirklich oftmals keinen Humor und kein Verständnis mehr für solche Leute und Diskussionen.


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