Ein teurer Denkfehler

21. März 2010 von Christine

Meine Katzen Söfi und Frosty haben es nicht einfach mit Tatezi. Nicht dass sie sie beissen würde, aber sie glaubt, sie könne mit ihnen spielen, legt ihre Tatze auf sie, was diesen gar nicht gefällt. So haben sie begonnen, ihr aus dem Weg zu gehen. Schade, denn begonnen hat alles richtig harmonisch:

Heute schlafen die Katzen im Keller, schleichen sich leise durch die Wohnung und hauen durch das Katzentor ab. Nur merkt das leider Tatezi meistens, worauf sie einen Formel 1 Start hinlegt und auch auf die Katzentüre zuschiesst. Besonders schlimm ist es, wenn wir im ersten Stock sind. Dann fliegt sie die Treppe runter, dass ich jedes Mal Angst habe, sie breche sich ein Bein, schliddert um die Kurve, und rast direkt in die Katzentüre. Ob sie immer noch nicht begriffen hat, dass sie da nicht durch kann? Zwei dieser Klappen hat sie so schon geschlissen. Was, wie ich fand, genug ist. So habe ich eine dieser teuren Katzentüren gekauft, die sich nur öffnen, wenn eine Katze mit Chip rein will. Der Schreiner musste kommen um das Törchen einzubauen und Frosty brauchte noch einen Chip. Eine teure Angelegenheit.

Der neue Katzeneingang war montiert und ich sass mit der Bedienungsanleitung davor. Und da ging mir ein Licht auf: die Sperre funktioniert nur von aussen, damit keine fremden Katzen ins Haus können! Ausserdem erkennt das Lesegerät den Chip von Söfi nicht, vermutlich weil er nicht an der genau dafür bestimmten Stelle sitzt. Jetzt habe ich also so ein Luxustor und es nützt mir rein gar nichts! Mit Klebeband musste ich die Arretierungsklappe runterkleben, damit auch Söfi noch ins Haus kann.

Ein paar Wochen später hat mir meine Tochter gesagt, es gäbe jetzt neue Katzentüren. Die haben auf beiden Seiten ein Lesegerät und lassen so nur diejenigen Katzen rein oder raus, auf die sie programmiert sind. Für Hundeköpfe öffnen sie sich schon gar nicht. Also war meine Überlegung eigentlich doch nicht so falsch, nur hatte ich die Idee zu früh.

4 Kommentare zu „Ein teurer Denkfehler“

  1. GZi sagt:

    Das ist ja blöd… und nun? Immer offene Katzen-haus-türe?

  2. Jacqueline sagt:

    Auch da benimmt sich Tabasco ähnlich. Nur konnten wir das herausgefallene noch intakte Katzentürchen jeweils wieder einrenken. Am schlimmsten drauflos rennt er, wenn er gerade in Bewegung ist. Auch muss er immer wissen, wo sie sich gerade aufhält. Er ist ein totaler Kontrollfreak – ein Aussie eben!

  3. Christine sagt:

    @Gesa: nein, nur die Arretierung habe ich mit Klebeband ausgetrickst. Die Klappe funktioniert jetzt einfach wie eine ganz gewöhnliches Katzentor.

    @Jacqueline: Die beiden können ihre Verwandtschaft wohl kaum verleugnen!
    Christine

  4. Zocher sagt:

    Vermieter sind gegen Hunde und Katzen
    Zimmer sind im Prinzip zu teuer, weil da ist kein Komfort usw auch vorhanden. Reparaturen sind teuer, Handwerker sind nicht zuverlässig, und einiges ist doch auch Pfusch von ihnen. Der Tick der Vermieter vor Abschluss eines Mietvertrages dann eine Schufa-Auskunft , wie auch z.B. eine Bescheinigung vom Vormieter einzuholen, er solle bescheinigen, dass keine Schulden vorliegen, das geht bis in ein Zeugnis hinein, oder auch eine Bescheinigung, dass keine Insolvenz vorliegt. Mietverträge enthalten dann so Sätze, wie ein Hund würde „den Hausfrieden stören“, usw. Weitere Ticks sind ausserdem die Sache mit den Nebenkosten, wie auch unrechtmässiges Betreten des Raumes,


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